Geschichte des Elisabeth Lutz-Preises

Gestiftet: 2012

Erste Vergabe: 2013 (Verleihung erfolgt jährlich)

Stifterin: Elisabeth Lutz wurde am 31.10.1931 als Tochter des Arztes Dr.med. Franz Lutz geboren. Sie besuchte ein Gymnasium in Graz und legte die Matura in Baden bei Wien ab. Gespräche und Kontakte im Elternhaus weckten frühzeitig ihr Interesse an Geisteswissenschaften und Musik, aber auch an medizinischen Grundsätzen und Zusammenhängen. Nach einem chemisch-technischen Studienjahr in Wien und ausgedehnten Sprachstudien in London, Genf und Siena war sie fast 30 Jahre lang im Nestlé-Konzern in Deutschland und der Schweiz als Assistentin in der Generaldirektion mit Schwerpunkt Einführung und Anwendung von Marketing in Europa und weltweit tätig. Insbesondere seit ihrer Pensionierung im Jahr 1990 reist Frau Lutz, die ihren Wohnsitz in der französischen Schweiz und in München hat, regelmäßig ins europäische Ausland, nach Nordamerika und Asien.

Höhe des Stiftungsvermögens: EUR 200.000,-

Stiftungszweck: Der „Elisabeth Lutz Preis“ wird vergeben für bereits erbrachte wissenschaftliche Leistungen und Forschungsergebnisse an jeweils einen Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin einer Forschungseinrichtung der ÖAW, österreichischer Universitäten oder sonstiger österreichischer wissenschaftlicher Institutionen. Der Preis wird für grundlagenorientierte Forschung, insbesondere aber nicht ausschließlich auf dem Gebiet der Naturwissenschaften, vergeben. Wichtige Kriterien dabei sind Erkenntnisvermittlung, Zukunftsorientierung und Nachhaltigkeit. Bei der Auswahl der zu prämierenden Arbeiten sollen interdisziplinare Aspekte berücksichtigt werden.

Der „Elisabeth Lutz Preis“ richtet sich an aktiv forschende Wissenschaftler(innen) und soll diesen sowie den Forschungseinrichtungen, an welchen sie tätig sind, zu Gute kommen, damit jene Forschungen und Forschungsrichtungen, welche durch den Preis ausgezeichnet werden, finanziell unterstützt werden und somit weiterhin betrieben werden können. Die Aufteilung des Preisgeldes erfolgt nach dem Schlüssel 1/3 für die Forscher(innen) und jeweils 1/3 für die Forschungseinrichtung sowie deren Trägerinstitution.