Jahresbericht 2005

Editorial des Jahresberichts 2005

>>> Leistungsnachweis
Der vorliegende Bericht dokumentiert die vielfältigen Aktivitäten, die
die Österreichische Akademie der Wissenschaften im Bereich Nachwuchsförderung
im Jahr 2005 gesetzt hat.
Mit derzeit sechs Stipendienprogrammen (APART,MAX KADE, DOC, DOCFFORTE,
DOC-team, ROM) und 15 Forscherpreisen stellt die ÖAW als eine
der ältesten und erfahrensten Einrichtungen zur Förderung des wissenschaftlichen
Nachwuchses in Österreich die Bedeutung der Nachwuchsförderung
– neben Gelehrtengesellschaft und Forschungsträgerorganisation
die dritte Säule der Akademie – unter Beweis. Zurzeit werden rund
250 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch Stipendienprogramme
der ÖAW gefördert.

>>> Dank
Allen Mitgliedern der Bewertungskomitees, die vom Bundesministerium
für Bildung,Wissenschaft und Kultur, der Österreichischen Rektorenkonferenz,
der Industriellenvereinigung und der ÖAW bestellt werden, sowie
allen Gutachterinnen und Gutachtern im In- und Ausland sei herzlich für
ihren großen Einsatz gedankt.
Vor allem ist jenen Institutionen und Sponsoren zu danken, die einen
Beitrag zur Realisierung unserer Förderungsprogramme leisten:
> dem Bundesministerium für Bildung,Wissenschaft und Kultur – auch
in Kooperation mit dem Europäischen Sozialfonds bei DOC-FFORTE
> der StadtWien, die jedes Jahr ein APART- und ein DOC-Stipendium
sowie Projekte im Rahmen des Jubiläumsfonds der StadtWien für die
ÖAW finanziert
> der Max Kade-Foundation, New York, der Dr. Alois Sonnleitner-Stiftung,
der Erich Thenius-Widmung
> den Unternehmen RZB, AGRANA und UNIQA, die im Rahmen von APART
ein Stipendium mit Schwerpunkt „Ostmitteleuropa“ für die
Themenbereiche Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie
Volkswirtschaftslehre finanzieren
> dem Böhlau Verlag Wien
> den privaten Stiftern und der Stifterin: Dr. Alfred und Isabel Bader,
Prof. Dr. Moritz Csáky

>> Ausblick
Die Akademie hofft, dass der Reformprozess der Humanressourcenprogramme
in Österreich im Sommer 2006 zu Ende geführt werden kann. Die
ÖAW hat ihre Stipendienprogramme in Hinblick auf die Empfehlungen des
Rates für Forschung und Technologieentwicklung zur Abstimmung der
Förderprogramme auf die Studienerfordernisse im Rahmen des Bologna-
Prozesses, in Hinblick auf die Vorschläge des Bundesministeriums für Bildung,
Wissenschaft und Kultur und die Europäische Charta für Forschende
adaptiert. Die Umsetzung dieser Maßnahmen und die damit verbundene
Verteuerung der Programme DOC und APART kann allerdings ohne entsprechendes
Finanzvolumen nicht realisiert werden.

Herbert Mang
Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften