Jahresbericht 2009

Editorial des Jahresberichts 2009

Der vorliegende Bericht dokumentiert die vielfältigen Aktivitäten, die die Österreichische Akademie der Wissenschaften im Bereich Nachwuchsförderung im Jahr 2009 gesetzt hat.
Derzeit schreibt die ÖAW sieben Stipendienprogramme in allen Fachbereichen aus - drei dieser Programme richten sich an Doktorand(inn)en; mehr als 240 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden auf diese Weise gefördert.

Fünf Stipendienprogramme (APART, DOC, DOC-fFORTE, DOC-team, ROM) werden aus Mitteln des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung (BMWF) finanziert - insgesamt konnten 2009 aus diesen Programmen 82 Stipendien vergeben werden, das entspricht einem Fördervolumen von knapp sieben Millionen Euro.
Darüber hinaus ist es der Akademie in den vergangenen Jahren gelungen, weitere private und öffentliche Sponsoren zu gewinnen. So hat L'ORÉAL Österreich - mit finanzieller Unterstützung des BMWF - seit 2007 zwölf junge Wissenschaftlerinnen aus Medizin oder Naturwissenschaften gefördert; die drei Unternehmen RZB, Agrana und Uniqa sponsern gemeinsam ein APART-Stipendium für Forschungsprojekte im Bereich der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
Seit 1998 subventioniert die Stadt Wien jedes Jahr die Vergabe eines APART- und eines DOC-Stipendiums. Mit diesen sogenannten APART-urban- bzw. DOC-urban-Stipendien werden Projekte aus allen Fachgebieten unterstützt, die sich auf Wien beziehen oder in Wiener Forschungseinrichtungen durchgeführt werden.
Im Dezember des vergangenen Jahres ist es der Akademie gelungen, auch mit dem Land Steiermark eine Vereinbarung über die Finanzierung eines APART- und eines DOC-Stipendiums zu treffen: Damit können im Jahr 2010 zwei junge Wissenschaftlerinnen gefördert werden.

Dank
Allen Mitgliedern der Vergabekomitees, die vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, von der Österreichischen Universitätenkonferenz, der Österreichischen UNESCO-Kommission, der Industriellenvereinigung und der ÖAW bestellt werden, gebührt große Anerkennung und Dank: Ohne ihr ehrenamtliches Engagement wäre die Abwicklung der Stipendienprogramme nicht möglich.
Auch den Gutachterinnen und Gutachtern im In- und Ausland sei herzlich gedankt für ihre unverzichtbare Mitarbeit bei der Auswahl der Geförderten. Weiterhin sind wir folgenden Institutionen und Sponsoren für ihre finanzielle Unterstützung zu Dank verpflichtet:

  • dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, in dessen Auftrag die Akademie derzeit fünf Stipendienprogramme abwickelt,
  • der Stadt Wien, die wie jedes Jahr ein APART- und ein DOC-Stipendium finanzierte,
  • den Unternehmen Raiffeisen Zentralbank, AGRANA und UNIQA, die im Rahmen von APART ein Stipendium mit Schwerpunkt „Ostmitteleuropa" für die Bereiche Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften finanzieren,
  • der Max Kade-Foundation, New York,
  • L'ORÉAL Österreich und der Österreichischen UNESCO-Kommission, die ein Stipendienprogramm für junge Wissenschaftlerinnen in den Naturwissenschaften, der Medizin und Mathematik initiiert haben,
  • dem Böhlau Verlag Wien,
  • den privaten Stifterinnen und Stiftern Dr. Alfred und Isabel Bader, Prof. Rainer Bauböck, Prof. Moritz Csáky, Prof. Erich Thenius und Rosemarie Schlögl.

Sigrid Jalkotzy-Deger
Vizepräsidentin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften