Preisträgerin Gabriele Melischeck


Werner Welzig-Preis 2009


Gabriele Melischek erhält den Werner Welzig-Preis in Anerkennung ihres Beitrags zur Gründung und erfolgreichen Weiterentwicklung der Kommission für Historische Pressedokumentation - heute die Kommission für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung - sowie zum Aufbau eines Webportals, das für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus einer Vielzahl von geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen wichtiges Datenmaterial zur österreichischen Presse zur Verfügung stellt. 

Die Preisträgerin


Gabriele Melischek, geboren 1945 in Veitsch (Steiermark), studierte Theaterwissenschaft, Logistik, Kommunikationswissenschaft und Medizin an der Universität Wien, als Fulbright-Stipendiatin an der State University of New York, Binghamton, und an der Annenberg School of Communication, University of Pennsylvania. Seit 1974 ist sie an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, seit 1994 als Senior Scientist an der Kommission für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung. Sie ist Trägerin des Theodor Körner-Preises für Wissenschaft und Kunst, wissenschaftliche Beraterin des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten und Mitglied in mehreren in- und ausländischen Fachbeiräten und Herausgebergremien. In ihren Forschungen beschäftigt sie sich vor allem mit Fragen der politischen Kommunikation in Geschichte und Gegenwart mit einem besonderen Schwerpunkt auf sozialpsychologischen Ansätzen. Derzeit leitet sie ein FWF-Projekt zur Analyse des Verhältnisses von Medien und politischen Parteien in österreichischen Wahlkämpfen seit 1966. Neben zahlreichen Beiträgen in Fachzeitschriften und Sammelbänden erstrecken sich ihre Buchpublikationen von einem gemeinsam mit Karl Erik Rosengren und James Stappers veröffentlichten Band über "Cultural Indicators" (1984) bis hin zu "Medien und Kommunikationsforschung im Vergleich" (2008, hrsg. gem. mit Josef Seethaler und Jürgen Wilke).