Stipendium Forschung und Journalismus

Bisher geförderte Personen:

Stipendiat/innen 2020

Stipendiat/innen 2020

2020 wurden folgenden Personen und Projekte gefördert:

Coronakrise, Klimakrise, Wirtschaftskrise: Saskia Blatakes befasst sich in ihrer Recherche mit der Frage, ob und wie sich diese unsicheren Zeiten auf die Familienplanung niederschlagen. Neben Gesprächen mit jungen Menschen zum Thema Kinderwunsch plant sie Interviews mit Wissenschaftler/innen zur Entwicklung der Geburtenraten.  

Unter dem Titel „Gefangen in der Pandemie“ setzt sich Sarah Yolanda Koss damit auseinander, wie sich das Coronavirus auf das Leben und den Alltag in Strafanstalten auswirkt. „Das Thema des Strafvollzugs ist in Österreich sowohl medial als auch in der wissenschaftlichen Forschung stark unterrepräsentiert“, sagt Koss. In ihren Beiträgen möchte sie dazu Schubhäftlinge und Strafgefangene zu Wort kommen lassen.

Wie würde sich unser Verständnis von der Welt verändern, wenn wir sie nicht durch die Brille der Evolutionstheorie als ein „Survival of the Fittest“ betrachten würden? Diese Frage stellt Patricia McAllister-Käfer und widmet sich den Theorien zu Symbiose und Symbiogenese – wie von den US-Wissenschaftlerinnen Lynn Margulis und Donna Haraway vorgebracht –, die „zu einem fundierten neuen Weltbild in unserer planetarischen Multispezies-Lebensgemeinschaft verhelfen“ können, so McAllister-Käfer.

Um das laufende FWF-Forschungsprojekt „Die Donau lesen“ geht es in der Recherchearbeit von Sonja Bettel. Während die Wissenschaftler/innen die kulturhistorische Rolle des Flusses für die Geschichte und die Identitäten der Länder untersuchen, die er durchfließt, will Bettel das Forschungsteam begleiten und damit „der Öffentlichkeit zeigen, wie Forschung funktioniert.“

 

Weitere Informationen sowie kurze Videos der Stipendiat/innen finden Sie hier 

Stipendiat/innen 2019

Stipendiat/innen 2019

Geförderte Personen

Im Herbst 2019 wurden erstmals vier Stipendien vergeben:


Valentine Auer recherchiert  unter dem Arbeitstitel „Rom*nja: Kein Leben im Verborgenen“ aus anthropologischer und sozialpolitischer Perspektive den Kampf um Anerkennung heimischer Roma und Romnja.

Benjamin Breitegger befasst sich unter dem Arbeitstitel „Stadt und Land im Fluss: Wie wollen wir leben?“ mit der Frage, wie sich Österreich angesichts aktueller Herausforderungen wie Klimawandel, Verstädterung und Landflucht verändert.

Uli Jürgens beschäftigt sich mit dem Leben des Puppentheaterdirektors Arthur Gottlein. Gottlein kam 1895 in Wien zur Welt und arbeitete als Aufnahmeleiter und Regieassistent, bevor er vor den Nazis fliehen musste. In China begründete er die Shanghaier Puppenspiele und zeigte Stücke von Raimund und Nestroy – auf Chinesisch und Englisch.

Katharina Kropshofer setzt sichin ihrem multidisziplinären Rechercheprojekt mit dem Titel „Aus die Maus? Seit Jahrzehnten baut der (natur)wissenschaftliche Erkenntnisgewinn auf Tierversuchen auf. Was gibt es für Möglichkeiten, menschliche Körper anders zu denken?“ mit Tierversuchen und möglichen Alternativen auseinander.


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