Geschichte des Felix Kuschenitz-Preises


Gestiftet: 1940

Erste Vergabe: 1959 (Verleihung erfolgt alle zwei Jahre)

Stifter: Die Stiftung wurde gemäß dem Testament des Fabrikdirektors Felix Kuschenitz ins Leben gerufen. Felix Kuschenitz, geboren am 29.9.1868 in Wien, war Direktor der Volksopernbetriebsgesellschaft und Mitglied des Verwaltungsrates. Außerdem war er Träger des Ritterkreuzes des Franz Josephs-Ordens. Felix Kuschenitz starb am 4.11.1936 in Wien.

Höhe des Stiftungsvermögens: Das Vermögen der Stiftung bestand ursprünglich aus dem Erlös des 1947 erfolgten Verkaufs des der Österreichischen Akademie der Wissenschaften als Stammvermögen hinterlassenen Hauses in Wien IV in der Höhe von öS 28.000,-.

Stiftungszweck: Zur Förderung selbstständiger chemischer und physikalischer Forschung, in erster Linie für schon geleistete Arbeiten.

Literatur


Richard Meister: Geschichte der Akademie der Wissenschaften in Wien 1847-1947. Wien 1947, S. 346

Almanach der ÖAW, 154. Jahrgang (2003/2004), S. 409